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Zur Geschichte

Der  FDA  LV  Hessen e.V. wurde am 27. Dezember 1973 in Wiesbaden gegründet, betrachtet sich als Schutzverband Deutscher Schriftsteller und ist ein unabhängiger Autorenverband. Er tritt für die Freiheit des Geistes ein, für soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Unabhängigkeit der literarisch und künstlerisch Tätigen ohne Unterschied von Geschlecht, Rasse, Religion, Herkunft und politischer oder sonstiger Anschauung bei strikter Abgrenzung gegen Extremismus von rechts und links. Der FDA lehnt jede Zensur, jeden politischen Eingriff in Literatur und Publizistik ab. Er tritt für den demokratischen Rechtsstaat ein, da nur in einem solchen die Freiheit des Geistes gewährleistet ist. Toleranz bedeutet keine Anpassung an die Gegner der Demokratie.

Die Ursprünge des FDA reichen bis in die Weimarer Zeit zurück. Er setzt die Tradition des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller fort und hat das Recht, diesen Namen im Untertitel zu führen. Ferner steht er in der Tradition der Deutschen Akademie der Künste und Wissenschaft im Exil. Bedeutende Namen des „deutschen Geisteslebens der Emigration“ unter den Präsidenten Thomas Mann – für literarische – und Sigmund Freund – für wissenschaftliche Arbeiten – sind hier vereint.

Zu den Gründern und Ehrenmitgliedern des FDA gehören Exilierte und Verfolgte des Dritten Reiches: Martin Beheim-Schwarzbach, Margarete Buber-Neumann, Hans Habe, Gerhard Löwenthal, Hans Sahl, Volkmar Zülsdorf, Hermann Claudius, Reinhard Hauschild, A.E. Johann, Rudolf Krämer-Badoni, Ezard Schaper, Luis Trenker, Franz von Unruh und Otto Zierer.

Der FDA LV Hessen e.V. verfolgt seit seiner Gründung das Ziel, sich nicht nur auf Frauen und Männer der „ersten Stunde“ zu berufen, sondern neue Entwicklungen in ihrem Geist weiterzutragen.